Gartenteich-Grundlagen – Welche Varianten gibt es?

Wer nun einen eigenen Gartenteich anlegen möchte, der sollte sich über die diversen Möglichkeiten und Qualitätsunterschiede informieren, um somit das für sich passende Objekt zu finden.

Zunächst einmal gibt es die Variante der Teichfolie, somit steht dem Benutzer die Form und Größe des Teiches frei, er kann selbst gestalten wie sein kleines Paradies hinterher aussehen soll. Das ist natürlich mit Arbeit verbunden. Der Teich muss ausgeschachtet werden, Folie verlegt werden und man muss aufpassen, dass die Folie dabei nicht reißt. Die Teichfolie bekommt man in verschiedenen Stärken, die anspruchsvollere Folie ist dementsprechend teurer als die nicht so reißfeste. Trotzdem ist dies hier die günstigste Möglichkeit einen eigenen Gartenteich anzulegen. Die Folie muss allerdings, je nach Beschaffenheit, nach einigen Jahren ausgewechselt werden, da sie porös werden könnte. Außerdem hat Folie noch den Nachteil, dass es relativ schwierig ist, einen halbwegs guten Ablauf hinzubekommen und dieser recht kostenintensiv ist, wer sich allerdings nicht scheut mit einem Eimer das Wasser zu schöpfen ist hier bei der günstigsten Möglichkeit. Die Folie sollte mit Fließ unterlegt werden und man sollte bedenken, dass man hier keine Randbegrenzung hat.

Als zweite Variante gibt es den Fertigteich aus PVC bzw. Hartplastik. Der Kunde muss Zuhause einfach nur noch ein Loch graben und den Teich einsetzen. Den Fertigteich gibt es in vielen verschiedenen Formen und Größen. Auch hier gibt es Qualitätsunterschiede, die sich wiederum auf den Preis auswirken. Trotzdem sind diese Plastikteiche relativ robust und halten sich lange im Erdreich. Auch ein Hund kann ihm so schnell keinen Schaden zufügen. Es gibt auch Fertigteiche, die beispielsweise schon einen fertigen Bauchlauf integriert haben.
Diese Variante des Gartenteichs ist teurer als Teichfolie, aber auch widerstandsfähiger.

Als letzte Möglichkeit gibt es noch die, sich einen Form aus Beton zu gießen, was wohl am langlebigsten ist, aber auch den meisten Arbeitsaufwand bedeutet. Man kann nicht einfach Beton verwenden, es müssen bestimmte Zusätze hinzugemischt werden, damit der Frost dem Teich nichts anhaben kann. Danach sollte der Beton noch mit Harz versiegelt werden. Dabei ist zu bedenken, dass der Beton mehrere Wochen benötigt, um völlig auszuhärten. Die Versiegelung ist wichtig, damit man den Teich hinterher gut reinigen kann und eine Dichte gegeben ist. Vorteil ist, dass man hier, wie auch bei der Folie, an keine Formen gebunden ist. Dem Besitzer sind hier alle Möglichkeiten offen. Der Betonteich besticht durch seine gute Haltbarkeit, er ist der langlebigste der drei Versionen, bei der richtigen Ausführung hält er nahezu ewig, allerdings ist das Herstellen am aufwändigsten.

Alle drei Varianten sind umweltfreundlich, solange die Überreste vorschriftsmäßig entsorgt wird, aber durch seine Langlebigkeit ist der Betonteich der Spitzenreiter in Sachen Umwelt, da er kaum erneuert werden muss und somit auch kein Plastikabfall entsteht. Die teuerste Variante stellt bei einer mittleren Größe der Fertigteich da, gefolgt vom Betonteich und am günstigsten ist die Teichfolie zu erstehen. Vom Arbeitsaufwand her ist der Fertigteich der praktischste und schnellste, danach kommt die Teichfolie und wer einen Betonteich plant, der sollte sich dafür viel Zeit nehmen.